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Ablauf

Nach einem ausführlichen Erstgespräch in unserem Zentrum in Pilsen, Bregenz, Salzburg oder Meran, kann der Partner bereits Spermien abgeben, diese werden dann kryokonserviert/tiefgefroren. Am Tage der Eizellentnahme bei der Spenderin, sind bereits diese kryokonservierten Spermien für die Befruchtung in Pilsen vorhanden, es entfällt somit eine zusätzliche Anreise für den Partner.


Schritt1

Die Spenderinnen werden nach streng definierten medizinischen Kriterien ausgewählt. Nach einer genauen gynäkologischen Untersuchung werden genetische und infektiöse Erkrankungen ausgeschlossen.

Blutuntersuchungen, wie die Feststellung der Blutgruppe, die Serologie und auch die Hormonbestimmung sind Standard und absolut unerlässlich. Aber auch die Erstellung eines Karyotyps, zum Ausschluss genetischer Erkrankungen wird gefordert.

All diese Werte werden von Fachärzten ausgewertet und diese entscheiden schließlich, ob die Spenderin geeignet ist.

Mittels eines Fragenbogens werden noch persönliche und familiäre Umstände hinterfragt, um sich ein Gesamtbild der Spenderin machen zu können. Eine gesetzlich festgelegte Einwilligung zur Zustimmung der anerkannten Anonymität schließt die Voruntersuchung dann ab.

Äußere Merkmale, wie Haut-, Haar- und Augenfarbe, aber auch Größe und Gewicht werden dokumentiert und bei der Auswahl der Spenderin berücksichtigt.

Schritt 2

Mittels subcutan verabreichten Hormonspritzen werden die Eierstöcke der Spenderin stimuliert, um mehrere Follikel heranwachsen zu lassen. Per Ultraschall und Blutuntersuchungen wird das Wachstum der Follikel ständig kontrolliert, um eine Überstimulation zu vermeiden. Die reifen Eizellen werden dann durch eine Punktion unter Narkose aus den Eierstöcken gewonnen.

Schritt 3

Die Spermien des Mannes werden dann nach neuesten Methoden morphologisch (IMSI) untersucht.
Durch diese Selektion der Spermien, welche dann die Eizellen mittels der ICSI – Methode befruchten, wird die Chance einer Schwangerschaft deutlich erhöht.

Die Samen können vorab tiefgefroren bei uns lagern, was es dem Partner ermöglicht, flexibel zu bleiben und keine grösseren Wegstrecken vornehmen zu müssen oder von der Arbeit fern zu bleiben – bei frischer Samenabgabe muss er sich zeitlich mit der Punktion der Spenderin abstimmen und vor Ort der Punktion sein (Pilsen). Dagegen kann tiefgefrorener Samen von uns nach Pilsen transportiert werden, die Samenabgabe erfolgt hierbei an dem IVF Zentrum, wo das Erstgespräch geführt wurde).

Das primäre Tiefgefrieren von Gameten (Samen, Eizellen, Embryonen) mit den heutigen von uns entwickelten und angewandten Techniken hat keinen Einfluss auf die Befruchtung der Eizelle nach dem Auftauen oder auf die Embryonal-Entwicklung und anschließende Schwangerschaft!

Schritt 4

Die Gebärmutter-Schleimhaut der Empfängerin wird durch Hormonspritzen und / oder Tabletten so vorbereitet, dass sich der Embryo nach dem Transfer gut einnisten kann.
Nur wenn die Gebärmutterschleimhaut eine gewisse Dicke aufzeigt, kann gewährleistet werden, dass die „in vitro“ befruchtete Eizelle (Embryo) sich auch einnisten kann. Hier ist der Embryo-Transfer nach Tiefgefrieren optimaler als der frische Embryo-Transfer, da die Schleimhaut kontrollierter aufgebaut werden kann.

Schritt 5

Der Embryo-Transfer erfolgt im Blastozysten-Stadium nach dem Auftauen der Embryonen (Tag 5 der Embryonal-Entwicklung; Befruchtung der Eizelle entspricht dem Tag 0) und ist schmerzfrei.

Dieser Transfer erfordert allerdings ebenfalls viel Erfahrung, denn bei einem unsachgemäßen Vorgehen kann es durch Kontraktion der Gebärmutter zu einem Abstoßen des Embryos kommen. Deshalb müssen auch vorherige Untersuchungen stattfinden, die Auskunft über Größe und Lage der Gebärmutter geben

Pilsen


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