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Erfolgsraten

Die Aussicht auf ein gesundes Baby nach einer Eizellspende mit jungen und gesunden Spenderinnen ist am größten, wenn 1 bis maximal 2 Embryonen nach Blastozysten – Selektion in die Gebärmutter zurückgegeben werden. Man muss klar betonen, dass das Einnisten des Embryos zwar medikamentös unterstützt wird, sich jedoch nicht erzwingen lässt.

Für den Erfolg all dieser Behandlungen kann keine Garantie übernommen werden.

Wir führen die Eizellspende im Normalfall in einem Tiefgefrier-Zyklus durch. Das heißt, dass primär bei der Spenderin die Eizellen gewonnen werden und mit dem Samen Ihres Partners befruchtet werden. Wenn genügend befruchtete Eizellen vorhanden sind, damit eine große Chance für das Erzielen einer Schwangerschaft besteht, werden diese solange tiefgefroren, bis Ihre Gebärmutter hormonell so optimal vorbereitet wurde, dass Sie den Embryo empfangen und austragen können. Das Tiefgefrieren hat keinen negativen Einfluss, weder auf den Embryo, noch auf die Schwangerschaftsrate!

Warum gehen wir so vor?

Bei gleichzeitiger Stimulation der Spenderin und der hormonellen Vorbereitung Ihrer Gebärmutter gibt es Situationen, die weder für Sie noch für die Spenderin von Vorteil oder angenehm sein können:

• In einzelnen Fällen steuert der Organismus schon während des Heranwachsens der Eizellen bei der Spenderin mit seinen Hormonen dagegen, sodass die Therapie im selben Zyklus abgebrochen werden muss.

• Ebenso besteht die seltene Möglichkeit, dass bei der Punktion zu wenige bzw. keine Eizellen gefunden werden.

• Auf den Vorgang der Befruchtung hat man gleichfalls keinen Einfluss. So kann es vorkommen, dass keine Vereinigung von Ei- und Samenzellen erfolgt.

• Synchronisierungsprobleme zwischen Spenderin und Empfängerin: es gibt immer wieder Fälle, bei denen die Schleimhaut der Empfängerin an dem Tag des geplanten "frischen" Embryo-Transfers noch nicht die optimale Dicke zeigt (manche Frauen benötigen eine längere Zeit, bis die Schleimhaut aufgebaut ist oder eine Erhöhung der Hormondosis). Den Transfer im sog. "Tiefgefrier-Zyklus" kann man solange hinausschieben, bis die optimale Schleimhaut-Dicke vorliegt. Die Embryonen werden erst aufgetaut, wenn definitiv feststeht (abhängig von der Schleimhaut-Dicke), wann der Transfer stattfinden soll.

Allgemeines zu Erfolgsaussichten nach 'klassischer' künstlicher Befruchtung bei Unfruchtbarkeit

Die Erfolgsaussichten einer In vitro Fertilisierung / ICSI / IMSI sind individuell zu beurteilen. Bei normalen Hormon- und Samenbefunden liegen diese, verteilt über alle Patienten, an erfahrenen Zentren mit herkömmlichen Kulturtechniken (Tag 2 oder 3 nach der Follikelpunktion), zwischen 25 % bis 37 % pro erfolgter Follikel-Punktion.

Unter Berücksichtigung spezieller Kriterien (Alter der Frau, Hormonstörungen, Endometriose, Indikationsstellung zur Therapie und Kulturtechnik bis zum Blastozysten - Stadium u.v.m.) sind absolut unterschiedliche Erfolge zu erwarten. Die besten Aussichten auf eine intakte Schwangerschaft hat eine Frau unter 35 Jahren mit einer guten Reaktion auf die Follikel - Stimulation (mehr als 10 Eizellen pro Follikel-Punktion) und Transfer von 1-2 Embryonen im Blastozysten - Stadium (positive Schwangerschaftstests liegen in diesen Fällen bei bis zu 80 %).

Schwieriger wird die Situation mit zunehmendem Alter der Frau. Nach dem 40. Lebensjahr sind auch bei optimaler Vorbereitung und guter Follikel – Stimulation die Aussichten auf eine Schwangerschaft reduziert. Ab dem 44. Lebensjahr sinkt die Schwangerschaftsrate auf 5 % und darunter ab!

Bitte merken:

Je schwieriger die Ausgangslage (Alter, „Low-Responderin“, Endometriose etc.), desto wichtiger ist der Einsatz aller uns zur Verfügung stehenden Techniken, um dennoch erfolgreich zu sein (Blastozysten-Selektion, IMSI, ISME-T, etc.).

Bei der Eizellspende werden die Spenderinnen sorgfältig ausgewählt, sind jung und gesund und können somit hohe Erfolgschancen ermöglichen.

Pilsen


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