IVF Zentren Prof. Zech - Pilsen

Behandlung

Kinderwunschbehandlung mit Eizellspende
- Was wird gemacht?

Im Rahmen einer künstlichen Befruchtung werden die gespendeten Eizellen durch eine Injektion mit dem Samen des Partners befruchtet (ICSI/IMSI Technik) und in einen Inkubator gegeben, wo diese in einem Kulturmedium zu einem einnistungsfähigen Embryo heranwächst. In Folge wird seiner Partnerin, welche entsprechend hormonell vorbereitet wurde, der Embryo in die Gebärmutter transferiert. Wenn alles klappt, dann wird die Frau schwanger und bringt wenig später ein gesundes Baby zur Welt.

→ Details zum Behandlungsablauf

Im Erstgespräch mit einer/m unserer ÄrztInnen wird der Behandlungsablauf im Detail und entsprechend der individuellen Situation des Paares erklärt und alle offenen Fragen ausführlich beantwortet. Kontaktieren Sie uns für einen Termin.

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Untersuchungen vor Behandlungsbeginn

Bei jeder Behandlung stehen für uns immer die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten im Mittelpunkt. Damit die Therapie beginnen kann, führen wir sowohl bei dem Empfänger-Paar als auch bei der Spenderin einige Untersuchungen durch. Nachfolgend sind diejenigen Befunde aufgelistet, welche mittels Blutabnahme und Analyse im Labor erstellt werden. Diese Untersuchungen entsprechen unseren Standards und sind teilweise gesetzlich vorgschrieben, oder erfolgen erst dann, wenn dies der behandelnde Arzt veranlasst.

Empfängerin

    Gesetzlich vorgeschrieben (Viren-Screening):
  • HBs-Ag (Hepatitis B)
  • Anti-HBc-Ab (lgG) (Hepatitis B)
  • Anti-HCV-Ab (Hepatitis C)
  • Anti-HIV 1,2
  • Lues (Syphilis)
Standard:
  • BG+RH (Blutgruppe und Rhesusfaktor)
nach ärztlicher Anweisung:
  • Hormonspiegel: Östradiol (E2), Progesteron, freies Testosteron (alternativ Freier Androgen Index-FAI), DHEAS, Prolaktin, LH, FSH, AMH, TSH
  • PAP-Abstrich (falls bereits vorhanden, nicht älter als 2 Jahre)
  • Chlamydien (mittels PCR aus Urinprobe)
  • Röteln (lgG)

Partner der Empfängerin

    Gesetzlich vorgeschrieben (Viren-Screening):
  • HBs-Ag (Hepatitis B)
  • Anti-HBc-Ab (lgG) (Hepatitis B)
  • Anti-HCV-Ab (Hepatitis C)
  • Anti-HIV 1,2
  • Lues
Standard:
  • BG+RH (Blutgruppe und Rhesusfaktor)
  • Spermiogramm
nach ärztlicher Anweisung:
  • Hormonspiegel (ggf.): freies Testosteron (alternativ Freier Androgen Index-FAI), DHEAS, Prolaktin, LH, FSH, TSH, Androstendion
  • Chlamydien (mittels PCR aus Urinprobe)
  • Karyogramm (bei familiärer Belastung)

Spenderin

    Gesetzlich vorgeschrieben (Viren-Screening):
  • HBs-Ag (Hepatitis B)
  • Anti-HBc-Ab (lgG) (Hepatitis B)
  • Anti-HCV-Ab (Hepatitis C)
  • Anti-HIV 1,2
  • Lues (Syphilis)
Gesetzlich vorgeschrieben (Genetik):
  • Karyotyp
  • Ausschluss einer Zystischen Fibrose (Mukoviszidose) durch CFTR-Genanalyse
Standard:
  • BG+RH (Blutgruppe und Rhesusfaktor)
  • Hormonspiegel: Östradiol (E2), Progesteron, TSH, fT4, anti TPO, Prolaktin, Testosteron, FSH, LH, DHEAS, AMH
Nur nach ärztlicher Anweisung:
  • PAP-Abstrich (falls bereits vorhanden, nicht älter als 2 Jahre)
  • Toxikologie nach Bedarf (Antidepressiva, Toxisches Screening, Opiate, Methadon, Kokain, Cannabis, Ecstasy, Barbiturate, Amphetamine etc.))

Behandlungsablauf

... für das Empfänger-Paar

... für die Spenderin

1. Erstgespräch (inkl. Anamnese)

Gemeinsame Analyse der Befunde mit dem behandelnden Arzt, detaillierte gynäkologische Untersuchung, Ultraschalluntersuchungen, Besprechung der gesetzlichen Bestimmungen (z.B. Altersgrenze für Empfängerinnen: 48 Jahre + 364 Tage), Risiken, Kosten und Dauer der Behandlung.

2. Abklärung potentieller Spenderinnen

Identifikation/Zuteilung einer passenden Spenderin.
→ siehe auch "Auswahl Spenderin"

3. Aufbau der Gebärmutterschleimhaut bei der Eizell-Empfängerin

Die Vorbereitung der Gebärmutter geschieht durch orale, intramuskuläre oder transdermale Verabreichung von Östrogenen und Gestagenen, um den normalen Schleimhautaufbau nachzuahmen.

4. Samenabgabe des Partners der Eizell-Empfängerin

Die Samenabgabe erfolgt üblicherweise durch Masturbation (unter hygienischen Bedingungen entweder in den entsprechenden Räumen im IVF Zentrum oder zu Hause). Grundsätzlich werden die Spermien zur Sicherheit kryokonserviert. Jedoch ist bei Flexibilität des Mannes, auch eine Frischabgabe am Tag der Eizellentnahme der Spenderin möglich.

5. Befruchtung der Spender-Eizellen (ICSI/IMSI)

Nach der Spermienanalyse mittels ICSI oder IMSI Technik werden die besten Samenzellen ausgewählt. Mit einer sehr feinen Nadel wird jeweils eine Samenzelle direkt in eine Eizelle injiziert.

6. Synchronisation Spenderin/Empfängerin

Um die Embryonalentwicklung und die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut bei der Empfängerin optimal zu synchronisieren, bedarf es einer besonderen Vorgehensweise. Moderne Techniken der Kryokonservierung (Vitrifikation) erleichtern bzw. unterstützen diesen Synchronisationsprozess.

7. Ultraschalluntersuchung

Die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf den Embryotransfer wird mittels Ultraschall überwacht, um den Zeitpunkt festzulegen, der die Voraussetzungen für eine Einnistung des Embryos bestmöglich erfüllt.

8. Embryo-Transfer

Mit einem dünnen, biegsamen Katheter wird der/die Embryo(nen) vorsichtig durch die Scheide und den Muttermund in die Gebärmutter eingespült. Dies geschieht am 5. Tag der Embryonalentwicklung.

1. Erstgespräch (inkl. Anamnese)

Analyse der Befunde der potentiellen Eizell-Spenderin mit dem behandelnden Arzt, detaillierte gynäkologische und Ultraschall-Untersuchung, Besprechung der gesetzlichen Bestimmungen, Risiken, Ablauf und Dauer der Behandlung.

2. Hormonelle Stimulation (Follikel-Stimulation)

Mittels verabreichten Hormonspritzen werden die Eierstöcke der Spenderin stimuliert, um mehrere Follikel (Eibläschen in denen sich die Eizellen befinden) heranwachsen zu lassen. Die Stimulation der Eizell-Spenderin wird behutsam und schonend vorgenommen.

3. Ultraschalluntersuchung

Per Ultraschall und Blutuntersuchungen wird das Wachstum der Follikel ständig kontrolliert. Damit ist gewährleistet, dass die Spenderin keine über die Norm gehenden Risiken bezüglich einer Überstimulation hat.

4. Eizellentnahme (Follikel-Punktion)

Das Absaugen der Eibläschen / Follikel erfolgt heute mit Hilfe modernster Ultraschalltechnik fast ausschließlich durch die Scheide. Mit einer Vaginalsonde werden die Follikel dargestellt. Entlang einer eingeblendeten Führungslinie wird die Nadel durch die Scheide direkt in das Eibläschen eingeführt und die Follikelflüssigkeit sowie die Eizelle abgesaugt. Dies geschieht in einem leichten Schlafzustand (Sedoanalgesie).





Ihr Aufenthalt in Pilsen

Mit unserem Service-Angebot begleiten wir Sie bei Ihrer Kinderwunschbehandlung, z.B. Betreuung in Deutsch und Englisch, Unterstützung bei Anreise, Transport und Unterkunft.